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Schloss Waldenbuch

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Schloss Waldenbuch war ein Jagdschloss der Herzöge von Württemberg in Waldenbuch im Landkreis Böblingen in Baden-Württemberg und beherbergt heute das kulturhistorische Museum der Alltagskultur, eine Außenstelle des Württembergischen Landesmuseums.

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Die ursprüngliche Burg wurde zwar erst 1381 genannt. An der Stelle des heutigen Schlosses wird aber ein Vorgängerbau aus dem 12. Jahrhundert vermutet. Als Bauherren kommen sowohl die Grafen von Hohenberg in Betracht, als auch die Herren von Bernhausen, denen der Ort als Lehen übergeben worden war. 1363 wird die Stadt Waldenbuch an Graf Eberhard II. von Württemberg verkauft.

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Das Renaissanceschloss besteht aus einer unregelmäßigen Dreiflügelanlage mit relativ wenigem Bauzier. Der Treppenturm im Ostflügel steht nicht wie sonst üblich vor der Fassade, sondern ist völlig in den Bau integriert. Der Zugang vom Schlosshof zum Treppenturm ist mit Steinmetzarbeiten geschmückt. Im Erdgeschoss des Ostflügels befindet sich ein großer gewölbter Saal wie ein Dürnitz. Der eigentliche Haupteingang mit einer doppelläufigen Treppe befindet sich im Südflügel an der Ecke zum Küchenbau. Durch die unterschiedliche Nutzung im 19. und 20. Jahrhundert ist die Innenausstattung des Jagdschlosses verschwunden. Im Ostflügel sind im ersten Obergeschoss die historischen Räume noch sichtbar und ist die alte Wandgestaltung erhalten. Im zweiten Obergeschoss ist sie nur noch teilweise sichtbar.

Die funktionalen Nutzungsmöglichkeiten für die Museumsausstellung stehen nun im Vordergrund.